Steuerberaterhaftung bei der Beratung verbundener Unternehmen  - und die Schadensberechnung

Steuerberaterhaftung bei der Beratung verbundener Unternehmen — und die Schadensberechnung

Hat die steuer­liche Beratung nach dem Inhalt des Ver­trages die Inter­essen mehrerer ver­bun­den­er Unternehmen zum Gegen­stand, ist im Falle der Pflichtver­let­zung die Schadens­berech­nung unter Ein­beziehung der Ver­mö­genslage dieser Unternehmen vorzunehmen. In dem hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall beauf­tragte die Unternehmerin EB die beklagte Steuer­ber­atungskan­zlei mit der steuer­rechtlichen Opti­mierung ihrer Ver­mö­gensver­hält­nisse.

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Steuerberater - als Vertreter in Beitragsstreitigkeiten

Steuerberater — als Vertreter in Beitragsstreitigkeiten

Steuer­ber­ater dür­fen ihre Man­dan­ten auch in Stre­it­igkeit­en über Frem­den­verkehrs­beiträge vertreten. Dieser Entschei­dung des Bun­desver­wal­tungs­gerichts liegt ein Rechtsstre­it zwis­chen der Stadt Rieden­burg und mehreren Steuer­ber­atern zu Grunde. Die Stadt Rieden­burg ist ein Frem­den­verkehrsort im Alt­mühltal. Die kla­gen­den Steuer­ber­ater betreuen ver­schiedene Frem­den­verkehrs­be­triebe in Steuer­sachen und machen zusät­zlich die erforder­lichen Angaben zu den

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Steuerberaterhaftung - und der mißlungene Reparaturversuch des nachfolgenden Steuerberaters

Steuerberaterhaftung — und der mißlungene Reparaturversuch des nachfolgenden Steuerberaters

Mögliche Fehler eines nach­fol­gend beauf­tragten Steuer­ber­aters, der ver­sucht, den Beratungs­fehler der zunächst man­datierten Steuer­ber­ater im Rah­men eines finanzgerichtlichen Klagev­er­fahrens zu “repari­eren”, sind wed­er geeignet, den Zurech­nungszusam­men­hang zwis­chen der Pflichtver­let­zung der ursprünglich man­datierten Steuer­ber­ater und dem der Man­dan­tin ent­stande­nen Schaden in Höhe der Kosten des finanzgerichtlichen Ver­fahrens zu unter­brechen, noch ein

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Nießbrauchsvorbehalt oder dauernde Last? - Grundstücksübertragungen und die Haftung des Steuerberaters

Nießbrauchsvorbehalt oder dauernde Last? — Grundstücksübertragungen und die Haftung des Steuerberaters

Ein Anscheins­be­weis dafür, dass sich der Man­dant und sein Vater bei entsprechen­der Aufk­lärung gegen die Vere­in­barung eines Nießbrauchsvor­be­halts und für eine Ver­sorgungszahlung als dauernde Last entsch­ieden hät­ten, beste­ht nicht. Denn wegen der erhe­blichen rechtlichen Unter­schiede, ins­beson­dere im Blick auf die vom Vater erstrebte sichere Altersver­sorgung, war eine Entschei­dung für eine

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Der aus der Sozietät ausgeschiedene Steuerberater - und seine Nachhaftung

Der aus der Sozietät ausgeschiedene Steuerberater — und seine Nachhaftung

Die für eine Enthaf­tung gemäß § 736 Abs. 2 BGB, § 160 Abs. 1 HGB maßge­bliche Fün­f­jahres­frist begin­nt mit der pos­i­tiv­en Ken­nt­nis des Gesellschafts­gläu­bigers von dem Auss­chei­den des Mit­ge­sellschafters. Die Beweis­last für die fris­taus­lösende pos­i­tive Ken­nt­nis trägt hier­bei der aus­geschiedene Gesellschafter. Allein aus der nur leicht abwe­ichen­den Gestal­tung des Briefkopfes

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