Das gekündigte Mandat — und die Verpflichtung des Steuerberaters zur Datenüberlassung

Das Finan­zamt kann gemäß §§ 147 Abs. 6 Satz 2, 97 i. V. m. § 104 Abs. 2 AO vom Steuer­ber­ater die Her­aus­gabe eines dem GDP­­dU-Stan­­dard entsprechen­den Daten­trägers mit den Buch­führungs­dat­en zur Durch­führung ein­er Betrieb­sprü­fung ver­lan­gen. Dies gilt auch, soweit der Steuer­ber­ater nach zwis­chen­zeitlich been­de­ten Man­dat hier­an gegenüber dem Steuerpflichti­gen

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Datenüberlassung an die Finanzverwaltung — und kein Zurückbehaltungsrecht des Steuerberaters

Ein Steuer­ber­ater ist nach Ansicht des Schleswig-Hol­stein­is­chen Finanzgerichts auch dann gem. §§ 147 Abs. 6, 97, 104 Abs. 2 AO zur Über­las­sung eines Daten­sticks mit der Buch­führung seines (ehe­ma­li­gen) Man­dat­en an die Finanzver­wal­tung bzw. alter­na­tiv zur Freiga­be der Dat­en bei der DATEV e.G. verpflichtet, wenn er gegenüber dem (ehe­ma­li­gen) Man­dan­ten

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Die ausländische Steuerberatungs-Ltd. — und die Berufshaftpflichtversicherung

Eine in einem anderen EU-Mit­­glei­dsstaat ansäs­sige Steuer­ber­atungs­ge­sellschaft ist jedoch in jedem Fall gemäß § 80 Abs. 5 AO als Bevollmächtigte zurück­zuweisen, wenn sie nicht über die erforder­liche Beruf­shaftpflichtver­sicherung oder einen anderen indi­vidu­ellen oder kollek­tiv­en Schutz in Bezug auf die Beruf­shaftpflicht ver­fügt. §§ 51 ff. der Verord­nung zur Durch­führung der Vorschriften

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Die gewerbliche Tätigkeit eines Steuerberaters

Ein Ver­sicherungskauf­mann kann — neben sein­er Tätigkeit als Geschäfts­führer ein­er Finanzber­atungs-GmbH — zugle­ich auch Geschäfts­führer ein­er Steuer­ber­ater-GmbH sein. § 57 Abs. 4 StBerG ver­bi­etet es Steuer­ber­atern und Steuer­bevollmächtigten neben ihrem Beruf Tätigkeit­en auszuüben, die mit dem Beruf nicht vere­in­bar sind, unter anderem gewerbliche Tätigkeit­en. Hier­von kön­nen seit der Änderung der

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Der Steuerberater als ehrenamtlicher Geschäftsführer im Profifussball

Das Bun­desver­wal­tungs­gericht in Leipzig hat heute entsch­ieden, dass einem Steuer­ber­ater aus­nahm­sweise erlaubt wer­den kann, ehre­namtlich­er Geschäfts­führer ein­er GmbH zu sein, welche das Profigeschäft eines Fußbal­lvere­ins betreibt. Der heute 72 Jahre alte Kläger ist seit 1978 als Steuer­ber­ater tätig, zulet­zt in ein­er Steuer­ber­atungs­ge­sellschaft. Seit 1999 war er ehre­namtlich­er Vizepräsi­dent von Borus­sia

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Steuerberater, aber nicht “Vorsitzender Richter a.D.”

Ein Steuer­ber­ater darf neben sein­er Berufs­beze­ich­nung nicht den Zusatz “Vor­sitzen­der Richter a.D.” führen. In einem jet­zt vom Ober­lan­des­gericht Karl­sruhe entsch­iede­nen Rechtsstre­it ist der Beklagte, ein Recht­san­walt und Steuer­ber­ater, früher im Lan­des­di­enst als Vor­sitzen­der Richter am Finanzgericht tätig gewe­sen. Er führt im geschäftlichen Verkehr neben sein­er Berufs­beze­ich­nung Steuer­ber­ater den Zusatz „Vor­sitzen­der

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