Hinterzogene Umsatzsteuer: 1,1 Mio. € - und die Geldstrafe für den Steuerberater

Hinterzogene Umsatzsteuer: 1,1 Mio. € — und die Geldstrafe für den Steuerberater

Die Ver­hän­gung von Geld­strafen löst sich nicht deswe­gen zwin­gend von ihrer Bes­tim­mung, angemessen­er Schul­daus­gle­ich zu sein, weil der Verkürzungs­be­trag der unrichti­gen Umsatzs­teuer­vo­ran­mel­dung 1.146.788, 70 Euro beträgt. Der Hin­terziehungs­be­trag ist zwar ein bes­tim­mender Strafzumes­sungs­grund für die Steuer­hin­terziehung, der eine an der Höhe der verkürzten Steuern aus­gerichtete Dif­feren­zierung der Einzel­strafen nahelegt. Allein

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Strafzumessung bei der Steuerhinterziehung - und die Haftungsinanspruchnahme des Steuerberaters

Strafzumessung bei der Steuerhinterziehung — und die Haftungsinanspruchnahme des Steuerberaters

Für den Bun­des­gericht­shof begeg­net es keinen rechtlichen Bedenken, zugun­sten der Angeklagten deren dro­hende Inanspruch­nahme in Mil­lio­nen­höhe seit­ens der Steuer­be­hör­den wegen der ver­fahrens­ge­gen­ständlichen Steuer­hin­terziehungstat­en zue erwä­gen. Allerd­ings kommt eine strafmildernde Berück­sich­ti­gung ein­er möglichen Her­anziehung gemäß § 71 AO nur dann in Betra­cht, wenn ein Angeklagter nach den maßge­blichen Umstän­den des Einzelfalls

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Die Steuerhinterziehung des Steuerberaters - und die Strafzumessung

Die Steuerhinterziehung des Steuerberaters — und die Strafzumessung

Beteiligt sich ein Steuer­bareter an der Steuer­hin­terziehung seines Man­dan­ten, sind im Rah­men der Strafzumes­sungser­wä­gun­gen auch die ihm als Steuer­ber­ater dro­hen­den beruf­s­rechtlichen Fol­gen in den Blick zu nehmen. Die Bege­hung ein­er – hier ver­sucht­en – Steuer­hin­terziehung durch einen Steuer­ber­ater kann gemäß § 89 Abs. 1, § 90 Abs. 1 Nr. 5

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