Der Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers als sittenwidrige Schädigung der Kapitalanleger

Mit der Haf­tung ein­er Wirtschaft­sprü­fungs­ge­sellschaft wegen vorsät­zlich­er sit­ten­widriger Schädi­gung von Anlegern durch Erteilung eines uneingeschränk­ten Bestä­ti­gungsver­merks für den Jahresab­schluss (mit Lage­bericht) ein­er Emit­tentin von Inhab­erteilschuld­ver­schrei­bun­gen hat­te sich aktuell das Ober­lan­des­gericht Dres­den zu befassen: Sit­ten­widrig im Sinne des § 826 BGB ist ein Ver­hal­ten, das nach seinem Gesamtcharak­ter, der durch umfassende

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Der Medienfonds, der Wirtschaftsprüfer als Mittelverwendungskontrolleur — und die Verjährung von Haftungsansprüchen

Die fünf Jahre betra­gende Ver­jährungs­frist des § 51a WPO aF find­et — gegebe­nen­falls nach Maß­gabe des § 139b Abs. 1 WPO — auf Schadenser­satzansprüche gegen einen Wirtschaft­sprüfer wegen der Ver­let­zung von Aufk­lärungspflicht­en aus einem Mit­telver­wen­dungskon­trol­lver­trag Anwen­dung. Dies hat der Bun­des­gericht­shof in seinen dieselbe Wirtschaft­sprü­fungs­ge­sellschaft und eben­falls Medi­en­fonds betr­e­f­fend­en Urteilen vom

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Gewinnprognosen in einem Wertpapierprospekt — und die Haftung des Wirtschaftsprüfers

Eine Wirtschaft­sprü­fungs­ge­sellschaft, die in einem Wert­pa­pier­prospekt ein fehler­haftes Tes­tat betr­e­f­fend die Prü­fung der Gewin­nprog­nosen nach § 7 des Wert­pa­pier­prospek­t­ge­set­zes i.V.m. Art. 3 und Anhang — I Nr. 13.02. der Verord­nung (EG) Nr. 809/2004 abgegeben hat, haftet gegenüber einem Kap­i­ta­lan­leger nach den Grund­sätzen des Ver­trags mit Schutzwirkung zugun­sten Drit­ter. Liegt der

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Die prüfungspflichtige mittelgroße GmbH und die Haftung des Wirtschaftsprüfers

Auf den Jahresab­schluss ein­er prü­fungspflichti­gen mit­tel­großen GmbH sind die Vorschriften des § 256 Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 6 Satz 1 AktG entsprechend anwend­bar. Ein Wirtschaft­sprüfer ver­let­zt seine ihm gegenüber der zu prüfend­en mit­tel­großen GmbH obliegen­den Pflicht­en aus dem Ver­trag über die Prü­fung des Jahresab­schlusses, wenn er die Prü­fung

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Der Sachverständige im Haftungsprozess gegen Wirtschaftsprüfer

Zur Beant­wor­tung der Frage, ob ein Vor­standsmit­glied ein­er Wirtschaft­sprü­fungs­ge­sellschaft bei der Entschei­dung über die Erweiterung ein­er Nieder­las­sung von ein­er zutr­e­f­fend erstell­ten Ertragsprog­nose aus­ge­gan­gen ist, muss das Gericht regelmäßig einen Sachver­ständi­gen hören, sofern es nicht dar­legt, dass es eigene Sachkunde auf dem Gebi­et der Unternehmen­spla­nung besitzt und deswe­gen in der Lage

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