Die nicht vertragsgerechte Beratung - und die Entscheidung des Mandanten

Die nicht vertragsgerechte Beratung — und die Entscheidung des Mandanten

Durch­greifend­en rechtlichen Bedenken hat­te der Bun­des­gericht­shof jedoch bei der Frage, ob und warum eine Kausal­ität zwis­chen der jew­eili­gen Pflichtver­let­zung und einem in der Zeich­nung der Kap­i­ta­lan­la­gen zu sehen­den Schaden zu beja­hen sei: Wie sich ein Man­dant bei ver­trags­gerechter Beratung ver­hal­ten hätte, zählt zur haf­tungsaus­fül­len­den Kausal­ität, die der Man­dant nach §

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Der Umfang der Steuerberaterhaftung

Der Umfang der Steuerberaterhaftung

Beste­ht eine Schadenser­satzpflicht des Steuer­ber­aters, ist zu beacht­en, dass ein Man­dant, der infolge fehler­hafter Beratung durch den Steuer­ber­ater eine nachteilige Ver­mö­gens­dis­po­si­tion getrof­fen hat, grund­sät­zlich nur den Schaden erset­zt ver­lan­gen kann, der ihm durch das Ver­trauen auf die Richtigkeit und Voll­ständigkeit der Beratung ent­standen ist. Der Man­dant ist erst geschädigt, wenn

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Phoenix, die BaFin und die Wirtschaftsprüfer

Phoenix, die BaFin und die Wirtschaftsprüfer

Ein­er Ein­la­­gen­sicherungs- und Anlegerentschädi­gung­sein­rich­tung des Banken­sys­tems ste­ht gegen ein Wirtschaft­sprü­fung­sun­ternehmen, das einen Prü­fungsauf­trag der BaFin unzure­ichend erfüllt hat, kein Schadenser­satzanspruch zu, wie der Bun­des­gericht­shof jet­zt entsch­ieden hat. Die Klägerin des jet­zt vom BGH entsch­iede­nen Falls ist eine gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 des Ein­la­­gen­sicherungs- und Anlegerentschädi­gungs­ge­set­zes (ESAEG) vom

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Anscheinsbeweis in der Steuerberaterhaftung

Anscheinsbeweis in der Steuerberaterhaftung

Eine Falschber­atung durch einen Steuer­ber­ater führt als Schlechter­fül­lung des zwis­chen dem Steuer­ber­ater und seinem Man­dan­ten geschlosse­nen Beratungsver­trages regelmäßig zu ein­er Schadenser­satzpflicht des Steuer­ber­aters, dies allerd­ings nur dann, wenn auch fest­ste­ht, dass sich der Man­dant bei richtiger Beratung entsprechend ver­hal­ten hätte. Wie sich der Man­dant bei ver­trags­gerechter Beratung ver­hal­ten hätte, zählt

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Meine Steuern zahlt der Steuerberater - nicht

Meine Steuern zahlt der Steuerberater — nicht

Zum Wochenan­fang ein Fall zum Schmun­zeln: Wie dem Sup­pen-Kasper seine Suppe, so wollte einem Münch­n­er Ehep­aar – er selb­ständi­ger Grafik­er, sie Angestellte – ihre Steuerpflicht offen­bar gar nicht schmeck­en. Soweit dürften sie sich in guter Gesellschaft befun­den haben. Aber sich seinem Schick­sal ergeben? Niemals nicht! Für die Jahre 1999 —

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Steuerberaterhaftung zugunsten des GmbH-Geschäftsführers?

Steuerberaterhaftung zugunsten des GmbH-Geschäftsführers?

Der Steuer­ber­atungsver­trag mit ein­er GmbH ist jeden­falls in der Regel kein Ver­trag mit Schutzwirkung zugun­sten des GmbH-Geschäft­s­führers. Daher kann der Geschäfts­führer der GmbH auch keinen Schadenser­satzanspruch gegen den Steuer­ber­ater wegen ein­er fehler­hafte Beratung der GmbH gel­tend machen, die zu einem Schaden bei ihm per­sön­lich geführt hat.

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