Der Steuerberater und seine Anlagevermittlungs-Firma

Der Steuerberater und seine Anlagevermittlungs-Firma

Der steuer­liche Berater han­delt seinem Man­dan­ten gegenüber pflichtwidrig, wenn er diesen zu einem Ver­tragss­chluss mit einem Drit­ten ver­an­lasst, ohne zu offen­baren, dass für ihn wirtschaftliche Vorteile mit einem solchen Ver­tragss­chluss ver­bun­den sind. Beweispflichtig für den Ursachen­zusam­men­hang zwis­chen Pflichtver­let­zung und Schaden ist der Man­dant, dem die Beweiser­le­ichterung im Sinne des Anscheins­be­weis­es

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Verjährung der Steuerberaterhaftung in Altfällen

Verjährung der Steuerberaterhaftung in Altfällen

Nach Art. 229 § 12 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 EGBGB ist auf die durch das Gesetz zur Anpas­sung von Ver­jährungsvorschriften an das Gesetz zur Mod­ernisierung des Schul­drechts vom 09.12 2004 geän­derten Vorschriften des Steuer­ber­atungs­ge­set­zes Art. 229 § 6 EGBGB entsprechend anzuwen­den. Danach richtet sich der Beginn der Ver­jährung

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Widerruf der Bestellung zum Steuerberater wegen Vermögensverfalls

Widerruf der Bestellung zum Steuerberater wegen Vermögensverfalls

Im finanzgerichtlichen Ver­fahren gegen die Wider­rufsver­fü­gung ist ein­er­seits die Recht­mäßigkeit zum Zeit­punkt der Ver­wal­tungsentschei­dung und ander­er­seits die Sach­lage im Zeit­punkt der mündlichen Ver­hand­lung zu prüfen. Ein zum Wider­ruf führen­der Ver­mö­gensver­fall wird gemäß § 46 Abs. 2 Nr. 4 Halb­satz 2 StBerG ver­mutet, wenn ein Insol­ven­zver­fahren über das Ver­mö­gen des Steuer­ber­aters

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Der Steuerberater im Vermögensverfall

Der Steuerberater im Vermögensverfall

Wider­ruft die Steuer­ber­aterkam­mer zu Bestel­lung als Steuer­ber­ater, da auf­grund dessen Ein­tra­gun­gen im Schuld­nerverze­ich­nis von einem Ver­mö­gensver­fall auszuge­hen sei, erfordert der sog. Ent­las­tungs­be­weis gemäß § 46 Abs. 2 Nr. 4 StBerG einen sub­stan­ti­ierten und glaub­haften Vor­trag, auf­grund dessen mit hin­re­ichen­der Gewis­sheit die grund­sät­zlich beim Ver­mö­gensver­fall zu unter­stel­lende Gefahr aus­geschlossen wer­den kann,

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Hinweispflichten eines Steuerberaters - und der Regreß gegen den früheren Steuerberater

Hinweispflichten eines Steuerberaters — und der Regreß gegen den früheren Steuerberater

Eine rechtsver­let­zende Dauer­hand­lung (hier das unbefugte öffentliche Zugänglich­machen von Fotografien im Inter­net) ist zur Bes­tim­mung des Beginns der Ver­jährung gedanklich in Einzel­hand­lun­gen (also in Tage) aufzus­pal­ten, für die jew­eils eine geson­derte Ver­jährungs­frist läuft.Ein Steuer­ber­ater, der mit der Vertre­tung im Ver­fahren über einen Ein­spruch gegen einen Steuerbescheid beauf­tragt ist, ist nicht

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Konkurrentenklage gegen die Zulassung eines Steuerberaters

Konkurrentenklage gegen die Zulassung eines Steuerberaters

Einem Steuer­ber­ater ste­ht keine Klage­befug­nis hin­sichtlich der ver­meintlich rechtswidri­gen Zulas­sung eines Konkur­renten zu. Eine Klage­befug­nis set­zt die Gel­tend­machung ein­er Ver­let­zung eigen­er Rechte voraus, so dass die bloße Beru­fung auf eine Recht­snorm, der eine drittschützende Wirkung zukom­men soll (hier: § 39a StBerG), zur Ver­mit­tlung des Rechtss­chutzbedürfniss­es nicht als aus­re­ichend erachtet wer­den

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