Gro­bes Ver­schul­den des Steu­er­be­ra­ters wegen einer „Elster“-Steuererklärung

Den Steu­er­be­ra­ter trifft ein gro­bes Ver­schul­den, wenn er sei­nem Man­dan­ten ledig­lich eine „kom­pri­mier­te“ Els­­ter-Ein­­kom­­men­­steu­er­­er­klä­­rung zur Über­prü­fung aus­hän­digt, ohne vor­her den maß­ge­ben­den Sach­ver­halt voll­stän­dig zu ermit­teln und sei­nem Man­dan­ten damit die Mög­lich­keit nimmt, die dar­in ent­hal­te­nen Anga­ben auf Voll­stän­dig­keit und Rich­tig­keit zu prü­fen. Den Steu­er­be­ra­ter trifft ein gro­bes Ver­schul­den am nachträglichen

Lesen

Der ver­spä­te­te Insol­venz­an­trag und die Haf­tung des Steuerberaters

Erklärt der ver­trag­lich ledig­lich mit der Erstel­lung der Steu­er­bi­lanz betrau­te Steu­er­be­ra­ter, dass eine insol­venz­recht­li­che Über­schul­dung nicht vor­lie­ge, haf­tet er der Gesell­schaft wegen der Fol­gen der dadurch beding­ten ver­spä­te­ten Insol­venz­an­trag­stel­lung. Der durch eine ver­spä­te­te Insol­venz­an­trag­stel­lung ver­ur­sach­te Scha­den der Gesell­schaft bemisst sich nach der Dif­fe­renz zwi­schen ihrer Ver­mö­gens­la­ge im Zeit­punkt recht­zei­ti­ger Antragstellung

Lesen

Das Wirt­schafts­prü­fer­tes­tat im Verkaufsprospekt

Die tat­säch­li­che Ver­mu­tung, dass es dem Anle­ger für sei­ne Anla­ge­ent­schei­dung auf die Rich­tig­keit aller wesent­li­chen Pro­spekt­an­ga­ben ankommt, erfasst Fest­stel­lun­gen in einem ver­öf­fent­lich­ten Wirt­schafts­prü­fer­tes­tat grund­sätz­lich auch dann, wenn es sich auf einen über­hol­ten Stich­tag bezieht und ein neu­er bestä­tig­ter Jah­res­ab­schluss zu erwar­ten war. Auch ein über­hol­ter Bestä­ti­gungs­ver­merk begrün­det zumin­dest das Vertrauen,

Lesen

Steu­er­be­ra­ter­kos­ten für Erklä­run­gen im Rah­men der Steu­er­am­nes­tie (Stra­BEG)

Steu­er­be­ra­tungs­kos­ten für die Abga­be von Erklä­run­gen nach dem Stra­BEG kön­nen weder als Wer­bungs­kos­ten noch als Son­der­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den. Kei­ne Wer­bungs­kos­ten Die Bera­tungs­kos­ten sind kei­ne Wer­bungs­kos­ten. Auf­wen­dun­gen für Steu­er­be­ra­tung kön­nen Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen (§ 9 Abs. 1 Satz 1 EStG i.V.m. § 20 EStG) sein, wenn sie durch die Ermitt­lung dieser

Lesen

„Steu­er­bü­ro“

Erbringt ein Rechts­an­walt zu einem über­wie­gen­den Teil sei­ner Berufs­tä­tig­keit Hil­fe­leis­tun­gen in Steu­er­sa­chen und ist des­halb die Anga­be „Steu­er­bü­ro“ in sei­ner Kanz­lei­be­zeich­nung objek­tiv zutref­fend, so ist die­se Anga­be nicht allein des­halb als irre­füh­rend zu ver­bie­ten, weil ein Teil der an die­sen Dienst­leis­tun­gen inter­es­sier­ten Ver­brau­cher aus der Anga­be „Steu­er­bü­ro“ den unrich­ti­gen Schluss

Lesen

Die zurück­be­hal­te­nen For­de­run­gen bei der Grün­dung einer Steuerberater-Sozietät

Hono­rar­for­de­run­gen eines Steu­er­be­ra­ters kön­nen als unwe­sent­li­che Betriebs­grund­la­gen bei einer Ein­brin­gung nach § 24 UmwStG zurück­be­hal­ten wer­den. Ent­nimmt der Steu­er­pflich­ti­ge die zurück­be­hal­te­nen For­de­run­gen nicht aus­drück­lich in sein Pri­vat­ver­mö­gen, ver­blei­ben sie in sei­nem Rest­be­triebs­ver­mö­gen. Die zur Ermitt­lung des Ein­brin­gungs­ge­winns erfor­der­li­che Über­gangs­ge­winn­ermitt­lung erstreckt sich nur auf tat­säch­lich ein­ge­brach­te Wirt­schafts­gü­ter. Ermit­tel­te der Steu­er­pflich­ti­ge vor

Lesen

Aus­set­zungs­zin­sen und die Ver­jäh­rung des Scha­dens­er­satz­s­an­spruchs gegen den Steuerberater

Beruht der Scha­dens­er­satz­an­spruch des Man­dan­ten auf einer feh­ler­haf­ten Bera­tung hin­sicht­lich des Ent­ste­hens von Aus­set­zungs­zin­sen, so beginnt der Lauf der Ver­jäh­rung mit der Bekannt­ga­be des (ers­ten) Beschei­des, durch den die Voll­zie­hung aus­ge­setzt wird. Die Bestim­mung des § 68 StBerG, die durch das Ver­jäh­rungs­an­pas­sungs­ge­setz mit Wir­kung vom 15.12.2004 auf­ge­ho­ben wur­de, ist auf den

Lesen

Haf­tung des Wirt­schafts­prü­fers für feh­ler­haf­te Emissionsprospekte

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit der Fra­ge der Dar­­­le­­gungs- und Beweis­last für den Ein­tritt eines Scha­dens zu befas­sen, wenn Anle­ger einen Wirt­schafts­prü­fer wegen eines pflicht­wid­ri­gen Bestä­ti­gungs­ver­merks im Sin­ne des § 322 HGB nach § 826 BGB auf Scha­dens­er­satz in Anspruch neh­men mit der Begrün­dung, ohne des­sen Auf­nah­me in Prospekte

Lesen

Kei­ne Anwe­sen­heit Drit­ter bei der Prü­fungs­be­ra­tung zur Steuerberaterprüfung

Die Teil­nah­me an der Bera­tung der Prü­fungs­kom­mis­si­on über das Ergeb­nis des münd­li­chen Teils der Steu­er­be­ra­ter­prü­fung kann Drit­ten nicht gestat­tet wer­den, selbst wenn die­se bei der für die Abnah­me der Prü­fung zustän­di­gen obers­ten Lan­des­be­hör­de als Prü­fer oder stell­ver­tre­ten­de Prü­fer bestellt sind. Für die Abnah­me der Steu­er­be­ra­ter­prü­fung ist ein Prü­fungs­aus­schuss zustän­dig, der

Lesen

Der ver­jäh­rungs­recht­li­che Sekun­där­an­spruch in der Steuerberaterhaftung

Der ver­jäh­rungs­recht­li­che Sekun­där­an­spruch eines Man­dan­ten ent­steht trotz beson­de­rer Augen­fäl­lig­keit eines mehr­fach wie­der­hol­ten Feh­lers bei der Abfas­sung von Steu­er­erklä­run­gen grund­sätz­lich nicht ohne einen neu­en Anhalts­punkt, der den Bera­ter ver­an­las­sen muss, sei­ne feh­ler­haf­ten Annah­men zu über­prü­fen. Die Ver­jäh­rung der Steu­er­be­ra­ter­haf­tung rich­tet sich in Fäl­len, in denen der Scha­dens­er­satz­an­spruch vor dem 15.12.2004 entstanden

Lesen

Steu­er­be­ra­ter-Inkas­so

Aus § 64 Abs. 2 Satz 1 StBerG er­gibt sich nicht, dass das ge­werb­li­che In­kas­so von Ho­no­rar­for­de­run­gen an­de­rer Steu­er­be­ra­ter für einen Steu­er­be­ra­ter er­laub­nis­frei zu­läs­sig ist. § 57 Abs. 4 Nr. 1 Halbs. 2 StBerG ent­hält ein grund­sätz­li­ches Ver­bot einer ge­werb­li­chen Tä­tig­keit für Steu­er­be­ra­ter. Eine Aus­nah­me kommt nur dann in Be­tracht, wenn die vom Ge­setz vermutete

Lesen

Ver­jäh­rungs­be­ginn bei der Steuerberaterhaftung

Die Ver­jäh­rung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs gegen einen Steu­er­be­ra­ter, wel­cher ver­schul­det hat, dass Ver­lus­te sei­ner Man­dan­ten nied­ri­ger als mög­lich fest­ge­stellt wor­den sind, beginnt regel­mä­ßig mit der Bekannt­ga­be der ent­spre­chen­den Grund­la­gen­be­schei­de . Unter­läuft einem Steu­er­be­ra­ter infol­ge der Jähr­lich­keit von Steu­er­erklä­run­gen mehr­mals der glei­che Feh­ler, so han­delt es sich um eine Feh­ler­wie­der­ho­lung, die jeweils eine

Lesen

Insol­venz­an­fech­tung – der Steu­er­be­ra­ter als nahe­ste­hen­de Person

Wer­den vor dem gesetz­li­chen Drei­mo­nats­zeit­raum Deckungs­hand­lun­gen des Insol­venz­schuld­ners gegen­über einer ihm nahe­ste­hen­den Per­son ange­foch­ten, braucht der Anfech­tungs­geg­ner nicht zu bewei­sen, dass ihm ein Vor­satz des Schuld­ners, die Gläu­bi­ger zu benach­tei­li­gen, unbe­kannt war. Bei Prü­fung die­ser Kennt­nis hat der Tatrich­ter die Nähe zum Schuld­ner im Vor­nah­me­zeit­punkt der ange­foch­te­nen Rechts­hand­lung aber als

Lesen

Der Nicht-Steu­er­be­ra­ter als Vor­stand einer Steuerberatungsgesellschaft

Die für eine Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung nach § 50 Abs. 3 StBerG erfor­der­li­che Vor­aus­set­zung einer „ande­ren Aus­bil­dung als in einer der in § 36 genann­ten Fach­rich­tun­gen“ bezieht sich nicht ledig­lich auf die in § 36 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 StBerG genann­ten aka­de­mi­schen, son­dern auf sämt­li­che Aus­bil­dun­gen im Sin­ne § 36 StBerG. Ein gelern­ter Bankkaufmann

Lesen

Der Steu­er­be­ra­ter als ehren­amt­li­cher Geschäfts­füh­rer im Profifussball

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat heu­te ent­schie­den, dass einem Steu­er­be­ra­ter aus­nahms­wei­se erlaubt wer­den kann, ehren­amt­li­cher Geschäfts­füh­rer einer GmbH zu sein, wel­che das Pro­fi­ge­schäft eines Fuß­ball­ver­eins betreibt. Der heu­te 72 Jah­re alte Klä­ger ist seit 1978 als Steu­er­be­ra­ter tätig, zuletzt in einer Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft. Seit 1999 war er ehren­amt­li­cher Vize­prä­si­dent von Borussia

Lesen

Der ehe­ma­li­ge deut­sche Steu­er­be­ra­ter als nie­der­län­di­scher Belastingsadviseur

Wird die Bestel­lung als Steu­er­be­ra­ter wegen Ver­mö­gens­ver­fall wider­ru­fen, gibt auch eine Bestel­lung als nie­der­län­di­scher /​bel­gi­scher Belas­ting­s­ad­vi­seur und Belas­tings­con­su­lent nicht das Recht zur geschäfts­mä­ßi­gen Hil­fe­leis­tung in Steu­er­sa­chen in Deutsch­land. Gemäß § 80 Abs. 5 AO sind Bevoll­mäch­tig­te und Bei­stän­de zurück­zu­wei­sen, wenn sie geschäfts­mä­ßig Hil­fe in Steu­er­sa­chen leis­ten, ohne hier­zu befugt zu sein.

Lesen

Steu­er­be­ra­ter, aber nicht „Vor­sit­zen­der Rich­ter a.D.“

Ein Steu­er­be­ra­ter darf neben sei­ner Berufs­be­zeich­nung nicht den Zusatz „Vor­sit­zen­der Rich­ter a.D.“ füh­ren. In einem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he ent­schie­de­nen Rechts­streit ist der Beklag­te, ein Rechts­an­walt und Steu­er­be­ra­ter, frü­her im Lan­des­dienst als Vor­sit­zen­der Rich­ter am Finanz­ge­richt tätig gewe­sen. Er führt im geschäft­li­chen Ver­kehr neben sei­ner Berufs­be­zeich­nung Steu­er­be­ra­ter den Zusatz „Vor­sit­zen­der

Lesen

Der Gech­äfts­füh­rer und der Steu­er­be­ra­ter der GmbH

Der Gesell­schaf­ter und der Geschäfts­füh­rer kön­nen in den Schutz­be­reich eines zwi­schen einer GmbH und einem Steu­er­be­ra­ter geschlos­se­nen Ver­tra­ges ein­be­zo­gen sein, wel­cher die Prü­fung einer mög­li­chen Insol­venz­rei­fe der GmbH zum Gegen­stand hat. Inhalts­über­sichtDie Tätig­keit des SteuerberaterEin­be­zie­hung Drit­ter in den Schutz­be­reich des Steu­er­be­ra­ter-Ver­tra­ge­sEin­­be­­zie­hung des Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers­Mit­­­ver­­­schu­l­­den des Ver­trags­part­ners oder des DrittenScha­dens­kau­sa­li­tätScha­dens­be­rech­nung Die Tätig­keit des

Lesen

Anrech­nung der außer­ge­richt­li­chen Geschäfts­ge­bühr auf die Ver­fah­rens­ge­bühr bei Steuerberatern

Die im Ein­spruchs­ver­fah­ren nach § 40 StBGe­bV ent­stan­de­ne Geschäfts­ge­bühr ist nach Auf­fas­sung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf zur Hälf­te auf die Ver­fah­rens­ge­bühr anzu­re­chen (§ 45 StBGe­bV i.V.m. der Vor­be­mer­kung 3 Absatz 4 zur Nr. 3200 VV RVG). Auch wenn Steu­er­be­ra­ter im Vor­ver­fah­ren nicht nach dem Rechts­an­walts­ver­gü­tungs­ge­setz, son­dern nach der Steu­er­be­ra­ter­ge­büh­ren­ver­ord­nung abrech­nen, führt dies nicht

Lesen

Haf­tung in der Sozie­tät aus Rechts­an­wäl­ten und Steuerberatern

Wird ein Anwalts­ver­trag mit einer Sozie­tät geschlos­sen, der neben Rechts­an­wäl­ten auch Steu­er­be­ra­ter ange­hö­ren, so haf­ten für einen Regress­an­spruch wegen Ver­let­zung anwalt­li­cher Bera­tungs­pflich­ten auch die­je­ni­gen Sozi­en per­sön­lich, die selbst nicht Rechts­an­wäl­te sind. Eine Anwalts­so­zie­tät ist eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts, sofern nicht aus­drück­lich eine ande­re Rechts­form gewählt wor­den ist , wofür im Streitfall

Lesen

Wie­der­be­stel­lung eines Steuerberaters

Die Wie­der­be­stel­lung eines Steu­er­be­ra­ters ist kei­ne Ermes­sens­ent­schei­dung. Über die Wie­der­be­stel­lung eines Steu­er­be­ra­ters ist auch dann eine Rechts- und kei­ne Ermes­sens­ent­schei­dung zu tref­fen, wenn der Steu­er­be­ra­ter auf sei­ne Bestel­lung nach Ein­lei­tung eines berufs­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens ver­zich­tet hat­te. Nach § 48 Abs. 1 Nr. 1 StBerG kön­nen ehe­ma­li­ge Steu­er­be­ra­ter u.a. dann wie­der­be­stellt wer­den, wenn ihre Bestellung

Lesen

Bera­tungs­pflich­ten des Steu­er­be­ra­ters bei Dauermandanten

Erar­bei­tet ein Steu­er­be­ra­ter mehr­mals hin­ter­ein­an­der für eine GmbH den steu­er­li­chen Jah­res­ab­schluss oder die Erklä­run­gen zu Kör­per­schaft­steu­ern und Gewer­be­steu­ern, so muss er auch in einem hier­auf beschränk­ten Dau­er­man­dat die inner­halb sei­nes Gegen­stands lie­gen­den Gestal­tungs­fra­gen, aus denen sich ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tun­gen erge­ben kön­nen, mit der Auf­trag­ge­be­rin erör­tern und auf das Risi­ko und seine

Lesen

Kon­tin­gen­tie­rungs­ver­fah­ren für die Abga­be von Steu­er­erklä­run­gen durch Steuerberater

Das in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len prak­ti­zier­te Kon­tin­gen­tie­rungs­ver­fah­ren der Finanz­ver­wal­tung für die Abga­be von Steu­er­erklä­run­gen durch Steu­er­be­ra­ter ist nach Ansicht des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf nicht zu bean­stan­den Das in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len prak­ti­zier­te so genann­te Kon­tin­gen­tie­rungs­ver­fah­ren wur­de durch Erlass des Finanz­mi­nis­ters ein­ge­führt. Durch die­ses Ver­fah­ren soll der zeit­ge­rech­te und kon­ti­nu­ier­li­che Ein­gang von Jah­res­steu­er­erklä­run­gen in den steuerlich

Lesen

Ange­stell­te Wirt­schafts­prü­fer und das Betriebsverfassungsrecht

§ 45 Satz 2 WPO ist in Ver­bin­dung mit. § 45 Satz 1 WPO ver­fas­sungs­kon­form ein­schrän­kend so zu ver­ste­hen, dass die Bereichs­aus­nah­me von der Betriebs­ver­fas­sung nur für ange­stell­te Wirt­schafts­prü­fer mit Pro­ku­ra gilt. Nach § 45 Satz 2 WPO gel­ten ange­stell­te Wirt­schafts­prü­fer als lei­ten­de Ange­stell­te im Sin­ne des § 5 Abs. 3 des Betriebs­ver­fas­sungs­ge­set­zes. § 45 Satz

Lesen

Bestel­lung eines „Fei­er­abend-Steu­er­be­ra­ters“

Der Bestel­lung als Steu­er­be­ra­ter steht es nicht ent­ge­gen, dass eine im Ange­stell­ten­ver­hält­nis aus­ge­üb­te steu­er­be­ra­ten­de Tätig­keit in Voll­zeit aus­ge­übt wird. Dies gilt nach einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann, wenn durch die in Voll­zeit aus­ge­üb­te Ange­stell­ten­tä­tig­keit die selb­stän­di­ge Steu­er­be­ra­ter­tä­tig­keit nur als Neben­be­ruf aus­ge­übt wer­den kann. Ein ehe­ma­li­ger Steu­er­be­ra­ter, der inzwi­schen steu­er­be­ra­ten­de Tätigkeiten

Lesen