Die nichtbestandene Steuerberaterprüfung - Klage und verwaltungsinternes Überdenkungsverfahren

Die nichtbestandene Steuerberaterprüfung — Klage und verwaltungsinternes Überdenkungsverfahren

Wird gegen den Bescheid des Finanzmin­is­teri­ums über das Nichtbeste­hen der Steuer­ber­ater­prü­fung Anfech­tungsklage erhoben und zugle­ich einen Antrag auf Durch­führung des ver­wal­tungsin­ter­nen Über­denkungsver­fahrens gemäß § 29 der Verord­nung zur Durch­führung der Vorschriften über Steuer­ber­ater, Steuer­bevollmächtigte und Steuer­ber­atungs­ge­sellschaften gestellt, so kann das Finanzgericht — auch gegen den Willen des Prüflings — das

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Erstgutachterbesprechungen in der Steuerberaterprüfung

Erstgutachterbesprechungen in der Steuerberaterprüfung

Wie der BFH bere­its entsch­ieden hat, kann aus dem Umstand, dass “Erstgutachterbe­sprechun­gen” in der DVStB nicht erwäh­nt sind, nicht auf ihre Unzuläs­sigkeit geschlossen wer­den. Es ste­ht den Prüfern frei, unab­hängig von der Bew­er­tung ein­er bes­timmten Klausur all­ge­meine Fra­gen und Prob­leme, die sich mit der Bew­er­tung der Auf­sicht­sar­beit­en stellen, mit anderen

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Anonymisierte Steuerberaterprüfungen

Anonymisierte Steuerberaterprüfungen

In der Steuer­ber­ater­prü­fung beste­ht keine Verpflich­tung, die Auf­sicht­sar­beit­en vor ihrer Bew­er­tung (etwa durch Kenn­zahlen) zu anonymisieren. Nach § 18 Abs. 1 Satz 4 der Verord­nung zur Durch­führung der Vorschriften über Steuer­ber­ater, Steuer­bevollmächtigte und Steuer­ber­atungs­ge­sellschaften (DVStB) bes­timmt die zuständi­ge Steuer­ber­aterkam­mer, ob die Auf­sicht­sar­beit­en mit der Anschrift und der Unter­schrift des Bewer­bers

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Keine Anwesenheit Dritter bei der Prüfungsberatung zur Steuerberaterprüfung

Keine Anwesenheit Dritter bei der Prüfungsberatung zur Steuerberaterprüfung

Die Teil­nahme an der Beratung der Prü­fungskom­mis­sion über das Ergeb­nis des mündlichen Teils der Steuer­ber­ater­prü­fung kann Drit­ten nicht ges­tat­tet wer­den, selb­st wenn diese bei der für die Abnahme der Prü­fung zuständi­gen ober­sten Lan­des­be­hörde als Prüfer oder stel­lvertre­tende Prüfer bestellt sind. Für die Abnahme der Steuer­ber­ater­prü­fung ist ein Prü­fungsauss­chuss zuständig, der

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Die vernichtete Prüfungsdokumentation und die Wiederholung der Steuerberaterprüfung

Die vernichtete Prüfungsdokumentation und die Wiederholung der Steuerberaterprüfung

Nach einem aktuellen Urteil des Bun­des­fi­nanzhofs beste­ht grund­sät­zlich ein Anspruch eines Prüflings auf Wieder­hol­ung der mündlichen Steuer­ber­ater­prü­fung dann, wenn von ihm zur Doku­men­ta­tion des Prü­fungsablaufs ange­fer­tigte Unter­la­gen vor Bestand­skraft der Prü­fungsentschei­dung von der Prü­fungs­be­hörde ver­nichtet wor­den sind. Dazu muss der Prüfling allerd­ings glaub­haft machen, dass ihn dies in seinen Möglichkeit­en

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Keine Steuerberaterprüfung mit abgebrochenem Jurastudium

Keine Steuerberaterprüfung mit abgebrochenem Jurastudium

Ohne abgeschlossene Beruf­saus­bil­dung kann ein Bewer­ber nach ein­er aktuellen Entschei­dung des Bun­des­fi­nanzhofs nicht zur Steuer­ber­ater­prü­fung nicht zuge­lassen wer­den, selb­st wenn er eine langjährige, fach­lich ein­schlägige Beruf­stätigkeit nach­weist. Auch ein abge­broch­enes Juras­tudi­um reicht nicht aus. Die Bestel­lung als Steuer­ber­ater, welche die Möglichkeit zur geschäftsmäßi­gen Hil­feleis­tung in Steuer­sachen eröffnet, set­zt grund­sät­zlich die

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