Vertretungszwang bei der Nichtzulassungsbeschwerde — und die nicht unterschriebene Beschwerdebegründung

Vor dem Bun­des­fi­nanzhof muss sich ‑wie auch aus der Rechtsmit­tel­belehrung in dem ange­focht­e­nen Urteil her­vorge­ht- jed­er Beteiligte, sofern es sich nicht um eine juris­tis­che Per­son des öffentlichen Rechts oder um eine Behörde han­delt, durch einen Recht­san­walt, Steuer­ber­ater, Steuer­bevollmächtigten, Wirtschaft­sprüfer oder verei­digten Buch­prüfer als Bevollmächtigten vertreten lassen; zur Vertre­tung berechtigt sind

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Begründungsfrist bei der Nichtzulassungsbeschwerde — und die rückwirkende Verlängerung der Begründungsfrist

Gemäß § 116 Abs. 3 Satz 1 und Satz 2 FGO ist die Nichtzu­las­sungs­beschw­erde inner­halb von zwei Monat­en nach der Zustel­lung des voll­ständi­gen Urteils zu begrün­den und die Begrün­dung beim Bun­des­fi­nanzhof einzure­ichen. Die Begrün­dungs­frist kann gemäß § 116 Abs. 3 Satz 4 FGO von dem Vor­sitzen­den auf einen vor ihrem

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Die vor dem Bundesfinanzhof auftretende Steuerberatungs-Ltd.

Vor dem Bun­des­fi­nanzhof muss sich gemäß § 62 Abs. 4 Satz 1 FGO jed­er Beteiligte, sofern es sich nicht um eine juris­tis­che Per­son des öffentlichen Rechts oder um eine Behörde han­delt, durch einen Recht­san­walt, Steuer­ber­ater, Steuer­bevollmächtigten, Wirtschaft­sprüfer oder verei­digten Buch­prüfer als Bevollmächtigten vertreten lassen. Den Recht­san­wäl­ten gle­ichgestellt sind gemäß §

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Der Erklärung eines Steuerberaters — Auslegung und Umdeutung

Gemäß § 357 Abs. 3 Satz 1 AO “soll” bei der Ein­le­gung des Rechts­be­helfs der Ver­wal­tungsakt beze­ich­net wer­den, gegen den der Ein­spruch gerichtet ist. Danach ist die Rechtswirk­samkeit des ein­gelegten Rechts­be­helfs nicht von ein­er konkreten genauen Beze­ich­nung des ange­focht­e­nen Ver­wal­tungsak­ts abhängig. Es ist jedoch erforder­lich, dass sich die Ziel­rich­tung des

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Fristversäumnisse — und die Anforderungen an die Büroorganisation

Hin­sichtlich ein­er Wiedere­in­set­zung in den vorigen Stand wird zwis­chen Organ­i­sa­tion­s­män­geln, die als solche einem Recht­san­walt oder Steuer­ber­ater und den von ihm Vertrete­nen als Ver­schulden zuzurech­nen sind, ein­er­seits und nicht zurechen­barem Büro­ver­se­hen ander­er­seits unter­schieden. Wird ein dem Prozess­bevollmächtigten und dem von ihm Vertrete­nen nicht zuzurech­nen­des reines Büro­ver­se­hen gel­tend gemacht, gehört zum

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