Rechtsanwalt und Steuerberater als gemeinsame Prozessbevollmächtigte - und die Kostenerstattung

Rechtsanwalt und Steuerberater als gemeinsame Prozessbevollmächtigte — und die Kostenerstattung

Nach § 139 Abs. 1 FGO kön­nen nur die zur zweck­entsprechen­den Rechtsver­fol­gung oder Rechtsvertei­di­gung notwendi­gen Aufwen­dun­gen erstat­tet wer­den. Die Kosten mehrerer Recht­san­wälte sind nach § 91 Abs. 2 Satz 2 ZPO nur insoweit zu erstat­ten, als sie die Kosten eines Recht­san­walts nicht über­steigen oder als in der Per­son des Recht­san­walts

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Steuerberaterhaftung - und der mißlungene Reparaturversuch des nachfolgenden Steuerberaters

Steuerberaterhaftung — und der mißlungene Reparaturversuch des nachfolgenden Steuerberaters

Mögliche Fehler eines nach­fol­gend beauf­tragten Steuer­ber­aters, der ver­sucht, den Beratungs­fehler der zunächst man­datierten Steuer­ber­ater im Rah­men eines finanzgerichtlichen Klagev­er­fahrens zu “repari­eren”, sind wed­er geeignet, den Zurech­nungszusam­men­hang zwis­chen der Pflichtver­let­zung der ursprünglich man­datierten Steuer­ber­ater und dem der Man­dan­tin ent­stande­nen Schaden in Höhe der Kosten des finanzgerichtlichen Ver­fahrens zu unter­brechen, noch ein

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Der aus der Sozietät ausgeschiedene Steuerberater - und seine Nachhaftung

Der aus der Sozietät ausgeschiedene Steuerberater — und seine Nachhaftung

Die für eine Enthaf­tung gemäß § 736 Abs. 2 BGB, § 160 Abs. 1 HGB maßge­bliche Fün­f­jahres­frist begin­nt mit der pos­i­tiv­en Ken­nt­nis des Gesellschafts­gläu­bigers von dem Auss­chei­den des Mit­ge­sellschafters. Die Beweis­last für die fris­taus­lösende pos­i­tive Ken­nt­nis trägt hier­bei der aus­geschiedene Gesellschafter. Allein aus der nur leicht abwe­ichen­den Gestal­tung des Briefkopfes

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Rechtsanwaltsgesellschaft - Treuhandgesellschaft

Rechtsanwaltsgesellschaft — Treuhandgesellschaft

Enthält die Fir­ma ein­er Recht­san­walts­ge­sellschaft inhaltlich zutr­e­f­fend einen Hin­weis auf eine von der Gesellschaft aus­geübte Treuhandtätigkeit, wird eine Irreführung der beteiligten Verkehrskreise nicht dadurch her­vorgerufen, dass diese Tätigkeit in der Satzung der Gesellschaft als Unternehmen­szweck nicht genan­nt wird. Da die Treuhandtätigkeit seit jeher zum Berufs­bild der Recht­san­wälte gehört, kann eine

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Steuerbüro”

Erbringt ein Recht­san­walt zu einem über­wiegen­den Teil sein­er Beruf­stätigkeit Hil­feleis­tun­gen in Steuer­sachen und ist deshalb die Angabe “Steuer­büro” in sein­er Kan­zleibeze­ich­nung objek­tiv zutr­e­f­fend, so ist diese Angabe nicht allein deshalb als irreführend zu ver­bi­eten, weil ein Teil der an diesen Dien­stleis­tun­gen inter­essierten Ver­brauch­er aus der Angabe “Steuer­büro” den unrichti­gen Schluss

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Kooperation von Steuerberatern und die Vermögensschadenshaftpflichtversicherung

Kooperation von Steuerberatern und die Vermögensschadenshaftpflichtversicherung

Für die Anwen­dung der so genan­nten Sozien­klausel genügt eine Koop­er­a­tion (hier: zwis­chen Steuer­ber­atern) nicht. Die Grund­sätze der Repräsen­tan­ten­haf­tung gel­ten im Rah­men ein­er Ver­mö­­genss­chaden-Haftpflichtver­sicherung nicht. Dies entsch­ied jet­zt der Bun­des­gericht­shof in dem Fall zweier Brüder, die bei­de als Steuer­ber­ater tätig waren: Deck­ung­sprozess und Tren­nung­sprinzip Nach dem in der Haftpflichtver­sicherung gel­tenden Tren­nung­sprinzip

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