Beitragsstreitigkeiten - und die Vertretung durch Steuerberater

Beitragsstreitigkeiten — und die Vertretung durch Steuerberater

Steuer­ber­ater sind vor den Ver­wal­tungs­gericht­en und Oberver­wal­tungs­gericht­en auch in Beitragsstre­it­igkeit­en nach § 67 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3, Abs. 4 Satz 7 VwGO zur Vertre­tung befugt. Die Vertre­tung in beitragsrechtlichen Wider­spruchsver­fahren ist Steuer­ber­atern als Neben­leis­tung zur Prozessvertre­tung nach § 5 Abs. 1 RDG ges­tat­tet. Dabei kann für das Bun­desver­wal­tungs­gericht

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Steuerberater - als Vertreter in Beitragsstreitigkeiten

Steuerberater — als Vertreter in Beitragsstreitigkeiten

Steuer­ber­ater dür­fen ihre Man­dan­ten auch in Stre­it­igkeit­en über Frem­den­verkehrs­beiträge vertreten. Dieser Entschei­dung des Bun­desver­wal­tungs­gerichts liegt ein Rechtsstre­it zwis­chen der Stadt Rieden­burg und mehreren Steuer­ber­atern zu Grunde. Die Stadt Rieden­burg ist ein Frem­den­verkehrsort im Alt­mühltal. Die kla­gen­den Steuer­ber­ater betreuen ver­schiedene Frem­den­verkehrs­be­triebe in Steuer­sachen und machen zusät­zlich die erforder­lichen Angaben zu den

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Steuerberaterinkasso

Steuerberaterinkasso

Kauft eine Steuer­ber­atungs­ge­sellschaft gewerblich Hon­o­rar­forderun­gen von Steuer­ber­atern auf und lässt sich diese Forderun­gen abtreten, führt das für Steuer­ber­ater gel­tende Ver­bot gewerblich­er Tätigkeit nicht zur Unwirk­samkeit des Kaufver­trages und der Abtre­tung der Hon­o­rar­forderung. Allerd­ings durfte die Gesellschaft, solange sie als Steuer­ber­atungs­ge­sellschaft tätig war, kein gewerblich­es Inkas­so betreiben (§ 57 Abs. 2

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Der Steuerberater im sozialversicherungsrechtlichen Statusfeststellungsverfahren

Der Steuerberater im sozialversicherungsrechtlichen Statusfeststellungsverfahren

Steuer­ber­ater dür­fen in Anfragev­er­fahren zur Klärung des sozialver­sicherungsrechtlichen Sta­tus eines Erwerb­stäti­gen nicht gegenüber der Deutschen Renten­ver­sicherung Bund als Ver­fahrens­bevollmächtigte auftreten. Eine der­ar­tige Tätigkeit eines Steuer­ber­aters ist als Rechts­di­en­stleis­tungim Sinne des § 2 RDG einzustufen und stellt auch keine zuläs­sige Neben­leis­tungim Sinne des § 5 RDG dar. Eine Vertre­tungs­befug­nis kann zudem

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Steuerberater-Inkasso

Steuerberater-Inkasso

Aus § 64 Abs. 2 Satz 1 StBerG er­gibt sich nicht, dass das ge­werb­li­che In­kas­so von Ho­no­rar­for­de­run­gen an­de­rer Steu­er­be­ra­ter für einen Steu­er­be­ra­ter er­laub­nis­frei zu­läs­sig ist. § 57 Abs. 4 Nr. 1 Halbs. 2 StBerG ent­hält ein grund­sätz­li­ches Ver­bot ein­er ge­werb­li­chen Tä­tig­keit für Steu­er­be­ra­ter. Eine Aus­nah­me kommt nur dann in Be­tracht,

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Steuerberater als

Steuerberater als “Sanierungsberater”

Ein zwis­chen einem Steuer­ber­ater und seinem Man­dan­ten geschlossen­er “Beratungsver­trag Sanierung” ist nicht wegen eines Geset­zesver­stoßes (§ 134 BGB) nichtig. Ein solch­er Sanierungs­Ber­atungsver­trag ver­stößt nach ein­er Entschei­dung des Bun­des­gericht­shofs wed­er gegen das Ver­bot ein­er gewerblichen Tätigkeit für Steuer­ber­ater noch stellt es eine uner­laubte Rechts­ber­atung dar. Keine gewerbliche Tätigkeit des Steuer­ber­aters Eine

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