Frist­ver­säum­nis­se – und die Anfor­de­run­gen an die Büroorganisation

Hin­sicht­lich einer Wie­der­ein­set­zung in den vori­gen Stand wird zwi­schen Orga­ni­sa­ti­ons­män­geln, die als sol­che einem Rechts­an­walt oder Steu­er­be­ra­ter und den von ihm Ver­tre­te­nen als Ver­schul­den zuzu­rech­nen sind, einer­seits und nicht zure­chen­ba­rem Büro­ver­se­hen ande­rer­seits unter­schie­den. Wird ein dem Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten und dem von ihm Ver­tre­te­nen nicht zuzu­rech­nen­des rei­nes Büro­ver­se­hen gel­tend gemacht, gehört zum

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Hin­weis­pflicht eines Steu­er­be­ra­ters auf dro­hen­de Ver­jäh­rung von Regress­an­sprü­chen gegen Vorberater

Ohne geson­der­tes Man­dat ist ein Steu­er­be­ra­ter nicht ver­pflich­tet, die Mög­lich­keit von Regress­an­sprü­chen gegen Vor­be­ra­ter zu prü­fen. Selbst die Erkennt­nis von ersicht­li­chen Fehl­be­ur­tei­lun­gen des Vor­be­ra­ters ver­pflich­tet den nach­fol­gen­den Steu­er­be­ra­ter – anders als einen Rechts­an­walt – nicht dazu, die Ver­jäh­rung mög­li­cher Regress­an­sprü­che zu prü­fen. Im hier vom Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­schen Ober­lan­des­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hatte

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Steu­er­be­ra­ter­in­kas­so

Kauft eine Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft gewerb­lich Hono­rar­for­de­run­gen von Steu­er­be­ra­tern auf und lässt sich die­se For­de­run­gen abtre­ten, führt das für Steu­er­be­ra­ter gel­ten­de Ver­bot gewerb­li­cher Tätig­keit nicht zur Unwirk­sam­keit des Kauf­ver­tra­ges und der Abtre­tung der Hono­rar­for­de­rung. Aller­dings durf­te die Gesell­schaft, solan­ge sie als Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft tätig war, kein gewerb­li­ches Inkas­so betrei­ben (§ 57 Abs. 2 Satz

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Die nicht­be­stan­de­ne Steu­er­be­ra­ter­prü­fung – Kla­ge und ver­wal­tungs­in­ter­nes Überdenkungsverfahren

Wird gegen den Bescheid des Finanz­mi­nis­te­ri­ums über das Nicht­be­stehen der Steu­er­be­ra­ter­prü­fung Anfech­tungs­kla­ge erho­ben und zugleich einen Antrag auf Durch­füh­rung des ver­wal­tungs­in­ter­nen Über­den­kungs­ver­fah­rens gemäß § 29 der Ver­ord­nung zur Durch­füh­rung der Vor­schrif­ten über Steu­er­be­ra­ter, Steu­er­be­voll­mäch­tig­te und Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten gestellt, so kann das Finanz­ge­richt – auch gegen den Wil­len des Prüf­lings – das

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Infor­ma­ti­ons­pflich­ten des Steu­er­be­ra­ters – und die aus­zu­wer­ten­de Fachliteratur

Der Steu­er­be­ra­ter ist ohne beson­de­ren Anlass nicht ver­pflich­tet, die Jah­res­be­rich­te des Bun­des­fi­nanz­hofs ein­zu­se­hen. Im hier ent­schie­de­nen Fall hat­te ein Steu­er­be­ra­ter wegen nicht aner­kann­ter Kos­ten der dop­pel­ten Haus­halts­füh­rung Ein­spruch gegen den Ein­kom­men­steu­er­be­scheid 2006 ein­gelgt. Nach­dem das Finanz­amt jedoch erklärt hat­te, an sei­ner bis­he­ri­gen Rechts­auf­fas­sung fest­hal­ten zu wol­len, nahm der Steu­er­be­ra­ter den

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Steu­er­be­ra­ter­haf­tung – und die Zuläs­sig­keit der Feststellungsklage

Einer gegen einen Steu­er­be­ra­ter gerich­te­ten Fest­stel­lungs­kla­ge auf Ersatz künf­ti­ger Ver­mö­gens­scha­den darf das Fest­stel­lungs­in­ter­es­se nicht allein des­halb abge­spro­chen wer­den, weil noch kei­ne Ver­jäh­rung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen gegen Bera­ter droht; ein Fest­stel­lungs­in­ter­es­se kann sich auch dar­aus erge­ben, dass der Ein­tritt eines Scha­dens wahr­schein­lich ist. Ent­stan­den ist der Scha­den nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs dann,

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Der Steu­er­be­ra­ter im sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Statusfeststellungsverfahren

Steu­er­be­ra­ter dür­fen in Anfra­ge­ver­fah­ren zur Klä­rung des sozi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­chen Sta­tus eines Erwerbs­tä­ti­gen nicht gegen­über der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung Bund als Ver­fah­rens­be­voll­mäch­tig­te auf­tre­ten. Eine der­ar­ti­ge Tätig­keit eines Steu­er­be­ra­ters ist als Rechts­dienst­leis­tun­gim Sin­ne des § 2 RDG ein­zu­stu­fen und stellt auch kei­ne zuläs­si­ge Neben­leis­tun­gim Sin­ne des § 5 RDG dar. Eine Ver­tre­tungs­be­fug­nis kann zudem nicht aus

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Der Bestä­ti­gungs­ver­merk des Wirt­schafts­prü­fers als sit­ten­wid­ri­ge Schä­di­gung der Kapitalanleger

Mit der Haf­tung einer Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft wegen vor­sätz­li­cher sit­ten­wid­ri­ger Schä­di­gung von Anle­gern durch Ertei­lung eines unein­ge­schränk­ten Bestä­ti­gungs­ver­merks für den Jah­res­ab­schluss (mit Lage­be­richt) einer Emit­ten­tin von Inha­ber­teil­schuld­ver­schrei­bun­gen hat­te sich aktu­ell das Ober­lan­des­ge­richt Dres­den zu befas­sen: Sit­ten­wid­rig im Sin­ne des § 826 BGB ist ein Ver­hal­ten, das nach sei­nem Gesamt­cha­rak­ter, der durch umfassende

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Sub­ven­ti­ons­be­trug durch den Steuerberater

§ 264 Abs. 7 Satz 1 Nr. 1 StGB erfasst auch Sub­ven­tio­nen, die nicht nur Betrie­ben und Unter­neh­men, son­dern auch Pri­vat­per­so­nen gewährt wer­den kön­nen. § 4 Sub­vG ent­hält sub­ven­ti­ons­er­heb­li­che Rege­lun­gen im Sin­ne des § 264 Abs. 8 Nr. 2 StGB. Bei der Fra­ge, ob es sich bei den bean­trag­ten und bewil­lig­ten För­der­mit­teln um Sub­ven­tio­nen im Sinne

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Erst­gut­ach­ter­be­spre­chun­gen in der Steuerberaterprüfung

Wie der BFH bereits ent­schie­den hat, kann aus dem Umstand, dass „Erst­gut­ach­ter­be­spre­chun­gen“ in der DVStB nicht erwähnt sind, nicht auf ihre Unzu­läs­sig­keit geschlos­sen wer­den . Es steht den Prü­fern frei, unab­hän­gig von der Bewer­tung einer bestimm­ten Klau­sur all­ge­mei­ne Fra­gen und Pro­ble­me, die sich mit der Bewer­tung der Auf­sichts­ar­bei­ten stel­len, mit

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Ver­mö­gens­ver­fall und Haft­be­fehl – und der Wider­ruf der Bestel­lung als Steuerberater

Nach § 46 Abs. 2 Nr. 4 StBerG ist die Bestel­lung eines Steu­er­be­ra­ters zu wider­ru­fen, wenn die­ser in Ver­mö­gens­ver­fall gera­ten ist, es sei denn, dass dadurch die Inter­es­sen der Auf­trag­ge­ber nicht gefähr­det sind. Einen Ermes­sens­spiel­raum gewährt das Gesetz nicht; sofern die Vor­aus­set­zun­gen gege­ben sind, ist der Wider­ruf der Bestel­lung als Steu­er­be­ra­ter zwingend.

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Der Medi­en­fonds, der Wirt­schafts­prü­fer als Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leur – und die Ver­jäh­rung von Haftungsansprüchen

Die fünf Jah­re betra­gen­de Ver­jäh­rungs­frist des § 51a WPO aF fin­det – gege­be­nen­falls nach Maß­ga­be des § 139b Abs. 1 WPO – auf Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen einen Wirt­schafts­prü­fer wegen der Ver­let­zung von Auf­klä­rungs­pflich­ten aus einem Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­troll­ver­trag Anwen­dung. Dies hat der Bun­des­ge­richts­hof in sei­nen die­sel­be Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft und eben­falls Medi­en­fonds betref­fen­den Urtei­len vom 11.04.2013

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Der Anscheins­be­weis bei der Rechts­an­walts­haf­tung und der Steuerberaterhaftung

In Fäl­len der Rechts- und Steu­er­be­ra­ter­haf­tung bestim­men sich Beweis­erleich­te­run­gen für den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen Pflicht­ver­let­zung und Scha­den nach den Grund­sät­zen des Anscheins­be­wei­ses . Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen in Fäl­len der Rechts­be­ra­ter­haf­tung für den Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen Pflicht­ver­let­zung und Scha­den zuguns­ten des Man­dan­ten Beweis­erleich­te­run­gen in Betracht kom­men, lässt sich der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs entnehmen,

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Der vor­zei­tig gekün­dig­te Steu­er­be­ra­ter­ver­trag – und das ver­ein­bar­te Pau­schal­ho­no­rar des Steuerberaters

Bei vor­zei­ti­ger Been­di­gung des Steu­er­be­ra­ter­ver­tra­ges ist ein ver­ein­bar­tes Pau­schal­ho­no­rar auf den Teil her­ab­zu­set­zen, wel­cher der bis­he­ri­gen Tätig­keit des Steu­er­be­ra­ters ent­spricht. Die Bestim­mung des § 628 Abs. 1 BGB regelt die Fra­ge, in wel­chem Umfang dem Dienst­ver­pflich­te­ten nach der außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung gemäß § 627 BGB Hono­rar­an­sprü­che gegen sei­nen Auf­trag­ge­ber zuste­hen. Danach kann

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Anony­mi­sier­te Steuerberaterprüfungen

In der Steu­er­be­ra­ter­prü­fung besteht kei­ne Ver­pflich­tung, die Auf­sichts­ar­bei­ten vor ihrer Bewer­tung (etwa durch Kenn­zah­len) zu anony­mi­sie­ren. Nach § 18 Abs. 1 Satz 4 der Ver­ord­nung zur Durch­füh­rung der Vor­schrif­ten über Steu­er­be­ra­ter, Steu­er­be­voll­mäch­tig­te und Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten (DVStB) bestimmt die zustän­di­ge Steu­er­be­ra­ter­kam­mer, ob die Auf­sichts­ar­bei­ten mit der Anschrift und der Unter­schrift des Bewer­bers oder mit

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Mobi­ler Buchhaltungsservice

Die Ver­wen­dung des Brief­kop­fes „MoB$ MOBILER BUCHHALTUNGS$ERVICE“ durch Per­so­nen, die nur im Rah­men von § 6 Nr. 3 StBerG und § 6 Nr. 4 StBerG zur Hil­fe­leis­tung in Steu­er­sa­chen befugt sind, ist irre­füh­rend, wenn nicht gleich­zei­tig und unmiss­ver­ständ­lich dar­auf hin­ge­wie­sen wird, dass hier­mit nur die dort auf­ge­führ­ten Tätig­kei­ten gemeint sind. Dem genügt der bloße

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Gewinn­pro­gno­sen in einem Wert­pa­pier­pro­spekt – und die Haf­tung des Wirtschaftsprüfers

Eine Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schaft, die in einem Wert­pa­pier­pro­spekt ein feh­ler­haf­tes Tes­tat betref­fend die Prü­fung der Gewinn­pro­gno­sen nach § 7 des Wert­pa­pier­pro­spekt­ge­set­zes i.V.m. Art. 3 und Anhang – I Nr. 13.02. der Ver­ord­nung (EG) Nr. 809/​2004 abge­ge­ben hat, haf­tet gegen­über einem Kapi­tal­an­le­ger nach den Grund­sät­zen des Ver­trags mit Schutz­wir­kung zuguns­ten Drit­ter. Liegt der haf­tungs­aus­lö­sen­de Feh­ler der

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Ver­mö­gens­ver­fall und Ent­las­tungs­be­weis beim Wider­ruf der Bestel­lung als Steuerberater

Die Bestel­lung als Steu­er­be­ra­ter ist gemäß § 46 Abs. 2 Nr. 4 StBerG zu wider­ru­fen, wenn der Steu­er­be­ra­ter in Ver­mö­gens­ver­fall gera­ten ist, es sei denn, dass dadurch die Inter­es­sen der Auf­trag­ge­ber nicht gefähr­det sind; ein Ver­mö­gens­ver­fall wird ver­mu­tet, wenn ein Insol­venz­ver­fah­ren über das Ver­mö­gen des Steu­er­be­ra­ters oder Steu­er­be­voll­mäch­tig­ten eröff­net oder der Steuerberater

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Der Sanie­rungs­er­lass und die Steuerberaterhaftung

Unter­lässt der Steu­er­be­ra­ter es pflicht­wid­rig, sei­nen Man­dan­ten dar­auf hin­zu­wei­sen, dass die­ser Anspruch auf eine steu­er­li­che Son­der­be­hand­lung nach dem soge­nann­ten Sanie­rungs­er­lass hat, kann er die­sem für die dar­aus erwach­sen­den Nach­tei­le haf­ten, auch wenn der Sanie­rungs­er­lass sich spä­ter als geset­zes­wid­rig her­aus­stel­len soll­te. Steht einer Finanz­be­hör­de ein Ermes­sens­spiel­raum zu oder ist eine Bindung

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Das Insol­venz­plan­ver­fah­rens – und die Bestel­lung als Steuerberater

Die Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens führt nach § 46 Abs. 2 Nr. 4 StBerG zur gesetz­li­chen Ver­mu­tung eines Ver­mö­gens­ver­falls. Die durch die Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens ein­tre­ten­den Rechts­fol­gen kön­nen des­halb nicht geeig­net sein, die Ver­mu­tung des Ver­mö­gens­ver­falls zu wider­le­gen. Zu die­sen Rechts­fol­gen gehört auch die Mög­lich­keit eines Antrags auf Durch­füh­rung eines Insol­venz­plan­ver­fah­rens. Ob die

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Der Steu­er­be­ra­ter und sein insol­venz­rei­fer Mandant

Tritt der Steu­er­be­ra­ter bei einem rein steu­er­recht­li­chen Man­dat in kon­kre­te Erör­te­run­gen über eine etwai­ge Insol­venz­rei­fe der von ihm bera­te­nen Gesell­schaft ein, ohne die Fra­ge nach dem Insol­venz­grund zu beant­wor­ten, hat er das Ver­tre­tungs­or­gan dar­auf hin­zu­wei­sen, dass eine ver­bind­li­che Klä­rung nur erreicht wer­den kann, indem ihm oder einem fach­lich geeig­ne­ten Dritten

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Der Steu­er­be­ra­ter als Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leur – und die Ver­jäh­rung von Schadensersatzansprüchen

Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen einen Steu­er­be­ra­ter aus einem Ver­trags­ver­hält­nis, auf­grund des­sen ein Steu­er­be­ra­ter als Mit­tel­ver­wen­dungs­kon­trol­leur tätig wird, unter­lie­gen der Ver­jäh­rung nach § 68 StBerG a.F. In sei­nem Urteil vom 11. Okto­ber .2001 hat der Bun­des­ge­richts­hof aus­ge­führt, Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen einen Steu­er­be­ra­ter aus einem Treu­hand­ver­trag ver­jähr­ten gemäß § 68 StBerG (a.F.) inner­halb von drei

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Der leicht­fer­tig han­deln­de Steu­er­be­ra­ter und die Festsetzungsverjährung

Eine vom Steu­er­be­ra­ter leicht­fer­tig unrich­tig erstell­te Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung recht­fer­tigt kei­ne Ver­län­ge­rung der Fest­set­zungs­ver­jäh­rung. Ein Steu­er­be­ra­ter, der bei der Erstel­lung einer Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung den Gewinn des Man­dan­ten leicht­fer­tig feh­ler­haft ermit­telt, ist nicht Täter einer leicht­fer­ti­gen Steu­er­ver­kür­zung, da er selbst kei­ne unrich­ti­gen Anga­ben gegen­über dem Finanz­amt macht. Das leicht­fer­ti­ge Han­deln des Steu­er­be­ra­ters ist dem

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Die gewerb­li­che Tätig­keit eines Steuerberaters

Ein Ver­si­che­rungs­kauf­mann kann – neben sei­ner Tätig­keit als Geschäfts­füh­rer einer Finan­z­­be­ra­­tungs-GmbH – zugleich auch Geschäfts­füh­rer einer Steu­er­­be­ra­­ter-GmbH sein. § 57 Abs. 4 StBerG ver­bie­tet es Steu­er­be­ra­tern und Steu­er­be­voll­mäch­tig­ten neben ihrem Beruf Tätig­kei­ten aus­zu­üben, die mit dem Beruf nicht ver­ein­bar sind, unter ande­rem gewerb­li­che Tätig­kei­ten. Hier­von kön­nen seit der Ände­rung der Vorschrift

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Die prü­fungs­pflich­ti­ge mit­tel­gro­ße GmbH und die Haf­tung des Wirtschaftsprüfers

Auf den Jah­res­ab­schluss einer prü­fungs­pflich­ti­gen mit­tel­gro­ßen GmbH sind die Vor­schrif­ten des § 256 Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 6 Satz 1 AktG ent­spre­chend anwend­bar. Ein Wirt­schafts­prü­fer ver­letzt sei­ne ihm gegen­über der zu prü­fen­den mit­tel­gro­ßen GmbH oblie­gen­den Pflich­ten aus dem Ver­trag über die Prü­fung des Jah­res­ab­schlus­ses, wenn er die Prü­fung durch­führt, obwohl er nicht

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