Steuerberater - und die Werbung als "Zertifizierter Rating-Analyst"

Steuerberater — und die Werbung als “Zertifizierter Rating-Analyst”

Ein Steuer­ber­ater darf die Beze­ich­nung “Zer­ti­fiziert­er Rat­ing-Ana­lyst” nicht in unmit­tel­baren Zusam­men­hang mit sein­er Berufs­beze­ich­nung als Steuer­ber­ater führen. In dem hier entsch­iede­nen Fall erwarb der Steuer­ber­ater im Jahr 2005 von der IHK ein Zer­ti­fikat über die erfol­gre­iche Teil­nahme an einem Lehrgang “Bonitäts-Rat­ing-Ana­lyst”. Anschließend fügte er sein­er Berufs­beze­ich­nung “Steuer­ber­ater” die Beze­ich­nung “Zer­ti­fiziert­er

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Werbung vom Wirtschaftsprüfer - Berufsrecht vs. Dienstleistungs-Richtlinie

Werbung vom Wirtschaftsprüfer — Berufsrecht vs. Dienstleistungs-Richtlinie

Eine nationale Regelung darf für Wirtschaft­sprüfer kein absolutes Ver­bot von Kun­de­nakquise­hand­lun­gen vorse­hen. Ein solch­es durch die Dien­stleis­­tungs-Richtlin­ie unter­sagtes Ver­bot stellt nach einem Urteil des Gericht­shofs der Europäis­chen Union eine Beschränkung des gren­züber­schre­i­t­en­den freien Dien­stleis­tungsverkehrs dar. Die Dien­stleis­­tungs-Richtlin­ie, die von den Mit­glied­staat­en spätestens bis zum 28. Dezem­ber 2009 umge­set­zt wer­den musste,

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Das Werbeschreiben des Steuerberaters

Das Werbeschreiben des Steuerberaters

Mit­tel der Aufmerk­samkeitswer­bung sind einem Steuer­ber­ater in einem Werbeschreiben, das ins­ge­samt sach­lich­er Unter­rich­tung über die beru­fliche Tätigkeit dient, nur dann ver­boten, wenn sie Gemein­wohlbe­lange beein­trächti­gen. Es über­schre­it­et nach ein­er aktuellen Entschei­dung des Bun­des­gericht­shofs jedoch den beruf­s­rechtlich zuläs­si­gen Rah­men sach­be­zo­gen­er Wer­bung und ver­stößt gegen § 4 Nr. 11 UWG i.V. mit

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