Das gekündigte Mandat — und die Verpflichtung des Steuerberaters zur Datenüberlassung

Das Finan­zamt kann gemäß §§ 147 Abs. 6 Satz 2, 97 i. V. m. § 104 Abs. 2 AO vom Steuer­ber­ater die Her­aus­gabe eines dem GDP­­dU-Stan­­dard entsprechen­den Daten­trägers mit den Buch­führungs­dat­en zur Durch­führung ein­er Betrieb­sprü­fung ver­lan­gen. Dies gilt auch, soweit der Steuer­ber­ater nach zwis­chen­zeitlich been­de­ten Man­dat hier­an gegenüber dem Steuerpflichti­gen

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Datenüberlassung an die Finanzverwaltung — und kein Zurückbehaltungsrecht des Steuerberaters

Ein Steuer­ber­ater ist nach Ansicht des Schleswig-Hol­stein­is­chen Finanzgerichts auch dann gem. §§ 147 Abs. 6, 97, 104 Abs. 2 AO zur Über­las­sung eines Daten­sticks mit der Buch­führung seines (ehe­ma­li­gen) Man­dat­en an die Finanzver­wal­tung bzw. alter­na­tiv zur Freiga­be der Dat­en bei der DATEV e.G. verpflichtet, wenn er gegenüber dem (ehe­ma­li­gen) Man­dan­ten

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