Die tarifbegünstigte Veräußerung einer freiberuflichen Einzelpraxis

Die tar­if­begün­stigte Veräußerung ein­er freiberu­flichen Einzel­prax­is (§ 18 Abs. 3 i.V.m. § 34 EStG) set­zt voraus, dass der Steuerpflichtige die wesentlichen ver­mö­gens­mäßi­gen Grund­la­gen ent­geltlich und defin­i­tiv auf einen anderen überträgt. Hierzu muss der Veräußer­er seine freiberu­fliche Tätigkeit in dem bish­eri­gen örtlichen Wirkungskreis wenig­stens für eine gewisse Zeit ein­stellen. Die “defin­i­tive”

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Die Kanzlei als Betriebsstätte des freien Mitarbeiters

Betrieb­sstätte des freien Mitar­beit­ers ist der Kan­zleisitz des Auf­tragge­bers. Vor den Änderun­gen durch die Neuord­nung des steuer­lichen Reisekosten­rechts ab dem Ver­an­la­gungszeitraum 2014 durch das Gesetz zur Änderung und Vere­in­fachung der Unternehmens­besteuerung und des steuer­lichen Reisekosten­rechts vom 20.02.2013 ist der Begriff der Betrieb­sstätte schon wegen der Ver­weisung in § 4 Abs.

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Die Wirschaftsprüfer-Partnerschaftsgesellschaft — und das Ausscheiden des promovierten Namensgebers

Bei Auss­chei­den des pro­movierten Namensge­bers ein­er als Wirtschaft­sprü­fungs­ge­sellschaft anerkan­nten Part­ner­schaft sind die verbleiben­den Part­ner bei Ein­willi­gung des Aus­geschiede­nen oder sein­er Erben auch dann zur Fort­führung des bish­eri­gen Namens der Part­ner­schaft mit dem Dok­tor­ti­tel des Aus­geschiede­nen befugt, wenn kein­er von ihnen pro­moviert hat. Grund­sät­zlich muss der Name der Part­ner­schaft nach §

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Berufstypische Handlungen — als Beihilfe zur Steuerhinterziehung

Straf­bare Bei­hil­fe ist die vorsät­zliche Hil­feleis­tung zu ein­er vorsät­zlich began­genen Straftat eines anderen (§ 27 Abs. 1 StGB). Hil­feleis­tung in diesem Sinn stellt jede Hand­lung dar, die die Her­beiführung des Tater­fol­gs des Haupt­täters objek­tiv fördert, ohne dass sie für den Erfolg selb­st ursäch­lich sein muss. Die Hil­feleis­tung muss auch nicht

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Steuerfreie Beitragserstattung durch berufsständische Versorgungseinrichtungen

Die Erstat­tung von Pflicht­beiträ­gen zu ein­er beruf­sständis­chen Ver­sorgung­sein­rich­tung ist auch vor Ablauf ein­er Warte­frist von 24 Monat­en nach dem Ende der Beitragspflicht gemäß § 3 Nr. 3 Buchst. c EStG steuer­frei. Die Erstat­tung von Pflicht­beiträ­gen zu ein­er beruf­sständis­chen Ver­sorgung­sein­rich­tung ist damit unab­hängig von ein­er Warte­frist unmit­tel­bar nach dem Ende der

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Handel mit Emissionszertifikaten — und die Beihilfe des Steuerberaters zur Umsatzsteuerhinterziehung

Die zur Aus­fül­lung des Straftatbe­stands der Steuer­hin­terziehung (§ 370 AO) vorgenommene Ausle­gung von § 3a Abs. 4 Nr. 1 UStG in der Fas­sung vom 13.12 2006, wonach der dort ver­wen­dete Begriff der “ähn­lichen Rechte” Emis­sion­sz­er­ti­fikate ein­schließt, ver­stößt wed­er gegen das Analo­gie­ver­bot des Art. 103 Abs. 2 GG noch gegen den

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